HWZ On Air: Podcast mit Ralph Hutter: Mehr Cyberattacken während der Krise

Die Anzahl Cyberattacken hat seit Beginn der Covid Pandemie deutlich zugenommen. Im Podcast «HWZ on Air: in a nutshell» erklärt Ralph Hutter, Studiengangsleiter CAS Cyber Risk & Security, dieses Phänomen. Ausserdem zeigt er auf, wie man sich und sein Unternehmen schützen kann, wo die Grenzen der Risikoschutzmassnahmen sind und weshalb der Ansatz der Resilienz so relevant ist.

Das Nationale Zentrum für Cybersicherheit Schweiz hat eine Grafik veröffentlicht, die einen Anstieg von Cyberattacken während der Covid Pandemie zeigt.  Weshalb kommt es während der Krise zu mehr Angriffen?

Cyber Kriminelle sind sehr agil. Sie reagieren insbesondere bei Katastrophen sehr schnell und passen ihre Angriffsmuster entsprechend an. Das nennt man Disaster Fraud. Bei Überschwemmungen, Erdbeben, Bränden und eben auch bei einer weltweiten Pandemie steigen die Angriffe. Das ist ein Phänomen, das wir nicht erst seit Covid kennen. Aber Covid ist der Lotto-Sechser für Cyber Kriminelle – wann haben sie schon eine Katastrophe, die zeitgleich weltweit die gleichen Rahmenbedingen hat.

Wie funktioniert Disaster Fraud?

Nehmen wir das Beispiel Schweiz: Während des Ausbruchs von Covid gab es Phishing Mails, angeblich von der World Health Organisation oder vom Bundesamt für Gesundheit. Oder die Cyber Kriminellen verschicken Notifikationen angeblich von der Post oder vom Zoll, wo man Gebühren zahlen sollte für ein Päckli, das es aber gar nicht gibt. Dann gab es diverse Corona Virus Maps, da konnte man die Virusverbreitung anschauen, aber im Hintergrund lädt und installiert eine Malware. Weiter gab es Fakeshops für medizinische Produkte, welche beispielsweise zu Beginn der Krise Masken oder Desinfektionsmittel angeboten haben.

Welche Rolle Homeoffice bei den Cyberattacken spielt, wie man sich als Privatperson und als Unternehmen schützen kann und wie der Ansatz der Resilienz funktioniert erklärt Ralph Hutter kurz und kompakt in «HWZ on Air: in a nutshell»:

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